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England

Am 19.05. ging es los zur nächsten Reise, Ziel Großbritannien. Diesmal mit charmanter Reisebegleitung durch Marie, der Freundin von meinem Bruder. Über Saarbrücken fuhren wir mit dem TGV nach Paris. Von dort weiter mit dem Eurostar durch den Tunnel nach London. Wer schonmal mit dem Eurostar gefahren ist, weiß wie es läuft. Ewig lange Schlangen, Passkontrollen, Gepäckkontrolle und Einchecken wie im Flugzeug. Aber auf jedenfall eine Erfahrung wert, vor allem für uns als Interrailerinnen. In London stiegen wir direkt wieder in den nächsten Zug, zu unserem ersten Ziel, Bath.

So wirklich einen Plan hatten Marie und ich nicht. Irgendwie fehlte vorab die Zeit. So planten wir von Ort zu Ort. "Äint noom aanan." Das ist mein Eifeler-Gelassenheits-Mantra, das meine Mutter mir mit auf den Weg gegeben hat. Also, tiefe Bauchatmung und Eins nach dem Anderen planen. In der Hoffnung auf besseres Wetter wollten wir erstmal Südengland erkunden.

Es gibt natürlich so viel zu erzählen. Ich denke immer, dass ich zwischendurch zum Schreiben komme. Klappt aber nicht so. Irgendwie bin ich auf der Reise ständig mit Planen beschäftigt. Wo übernachte ich als Nächstes? Wo geht es morgen hin? Und wie komme ich am Besten dahin? Da bleibt nicht viel Zeit zum Blog schreiben, Lesen oder Chillen. Sowieso bin ich den ganzen Tag damit beschäftigt Bedürfnisse zu stillen. Ist die Frage, wo ich schlafe geklärt, geht es darum, wo ich wann was esse. Soll ich noch was einkaufen? Brauche ich für morgen noch was? Gibt es was veganes? Warum ist alles in Plastik verpackt? Und wo ist eigentlich das nächste Klo. Höchst anstrengend :D

So. Jetzt bin ich etwas abgeschwiffen. Ich zeige euch einfach mal ein paar Bilder.

 

Bath                                                                                                            Klick auf die Fotos und eine Fotogallerie mit Beschreibungen öffnet sich.

 

Bristol

 

Torquay mit Wanderung zur "Hopes Nose"

 

The Eden-Project mit Übernachtung auf dem Glampingplatz

 

St. Ives

 

Land´s End

 

Oxford

 

Stratford-upon-Avon

 

Lows:

  • Die in Rinderfett frittierten Pommes. Und ich dachte, bei Pommes bin ich immer auf der sicheren Seite.
  • Oft war es kalt und regnerisch. Und vorallem sehr wechselhaft.
  • Anstrengend immer wieder zu planen und Unterkünfte zu finden.
  • Fast alle Sehenswürdigkeiten muss man vorab online buchen. Das macht spontanes Reisen etwas schwieriger.
  • Schnarchende Menschen im Hostelzimmer.
  • Müll und jede Menge Angelschnüre in der Natur, wie an "Hopes Nose".
  • Es gibt in den Supermärkten wenig vegane Produkte und alles ist in Plastik verpackt.

Highs:

  • Robbe an "Hopes Nose" bei Torquay.
  • Eden Project mit coolen großen Gewächshäusern.
  • St. Ives. Sehr süße kleine Stadt direkt am Meer.
  • Es gibt viele kleine und gute Secondhandläden in Großbritannien.
  • Schöne Zugstrecke von St. Ives nach St. Erth, direkt an der Küste entlang.
  • Barbusige Fotos auf den Felsen bei Land´s End.
  • Die Auswahl an veganen Gerichten in den Restaurants war gut.

> Das waren zwei sehr schöne Wochen mit Marie. Ich habe es genossen, zu zweit unterwegs zu sein. Ich merke, dass ich viel mutiger bin, wenn ich nicht alleine reise. Zu zweit ist eben alles Schöne, doppelt so schön und alles Blöde, nur halb so blöd.

 

Kleine England-Playlist


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Kommentare: 2
  • #1

    Helgi (Montag, 27 Juni 2022 21:34)

    Hihi, super Musik!

    Stand with you on a Mountain - check.
    Bath with you in the sea - check.
    Lay like this forever - hopefully yes.

    And remember: when you walk through a storm, you'll never walk alone.. �❤️

  • #2

    Lea (Freitag, 22 Juli 2022 20:33)

    Hihi, Busen �